Bericht der UAP Task Force des Pentagon

> Den Bericht können Sie unten direkt lesen oder sich herunterladen. Weitere Kommentare (auch in Videoform) am Seitenende <

Es ist soweit, der mit Spannung erwartete Bericht der UAP Task Force des Pentagons ist veröffentlicht. Der als "Preliminary Assessment: Unidentified Aerial Phenomena" betitelte Bericht fällt mit 9 Seiten entgegen mancher Erwartungen doch etwas schmal aus. Auch wir hatten mehr erwartet. Konkrete Falldetails oder diskutierbare Inhalte fehlen ebenso, wie konkrete Ergebnisse oder von manchen erwartete Antworten. Davon abgesehen fasst der Bericht in seinen Ausführungen die Gesamtsituation unserer Ansicht nach sachlich und adäquat zusammen und vieles daraus kennen wir ebenso aus der kritischen, privaten UFO-Forschung. Das Thema Außerirdische wird wohltuenderweise komplett außen vor gelassen, entgegen der Medienmeldungen. Die bisherigen Schlagzeilen ("Außerirdische können auch nicht ausgeschlossen werden") finden sich nicht darin und würden auch keinen Sinn ergeben. Es findet sich lediglich die Anmerkung, dass mangels Daten derzeit nicht auf ausländische Verursacher geschlossen werden kann, man das aber weiterhin beobachten würde. Insgesamt also durchaus rational zusammengefasst, ohne überflüssige und voreilige Spekulationen, wie das vielfach vorab zu lesen war.

Eine komplette Übersetzung der neun Seiten findet sich auf grenzwissenschaft-aktuell.de.

Auszug aus der "Executive Summary":

Die begrenzte Anzahl qualitativ hochwertiger Berichten über unidentifizierte Luftphänomene (UAP) erschwert es uns, eindeutige Schlussfolgerungen über die Natur oder den Zweck der UAP zu ziehen.

Berichten zufolge zeigten UAP bei einer begrenzten Anzahl von Vorfällen ungewöhnliche Flugeigenschaften. Diese Beobachtungen könnten das Ergebnis von Sensorfehlern, Spoofing oder einer Fehlwahrnehmung des Beobachters sein und erfordern eine zusätzliche gründliche Analyse.

Wahrscheinlich gibt es mehrere Arten von UAPs, die unterschiedliche Erklärungen erfordern, basierend auf der Bandbreite der in den verfügbaren Berichten beschriebenen Erscheinungen und Verhaltensweisen.

Eine konsequente Konsolidierung von Berichten aus der gesamten Bundesverwaltung, eine standardisierte Berichterstattung, eine verstärkte Sammlung und Analyse, sowie ein gestraffter Prozess zur Überprüfung all dieser Berichte anhand einer breiten Palette relevanter USG-Daten, werden eine differenziertere Analyse von UAP ermöglichen, die unser Verständnis wahrscheinlich vertiefen wird.

Weitere Auszüge:

UAP-Sichtungen häuften sich auch in der Nähe von US-Trainings- und Testgeländen, aber wir vermuten, dass dies auf eine Verzerrung bei der Erfassung zurückzuführen ist, die sich aus der erhöhten Aufmerksamkeit, der größeren Anzahl von Sensoren der neuesten Generation in diesen Gebieten, den Erwartungen der Einheiten und der Anleitung zur Meldung von Anomalien ergibt.

Einige UAP schienen in der Luft stationär zu bleiben, sich gegen den Wind zu bewegen, abrupt zu manövrieren oder sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit zu bewegen, ohne erkennbare Antriebsmittel. In einer kleinen Anzahl von Fällen verarbeiteten militärische Flugzeugsysteme Hochfrequenzenergie in Verbindung mit UAP-Sichtungen.

Unsere Analyse der Daten stützt das Konzept, dass, falls und wenn einzelne UAP-Vorfälle geklärt werden, sie in eine von fünf möglichen Erklärungskategorien fallen werden: Luftgestützte Objekte, natürliche atmosphärische Phänomene, Entwicklungsprogramme der US-Regierung oder der Industrie, ausländische gegnerische Systeme und eine Auffangkategorie "Sonstiges".

Derzeit liegen keine Daten vor, die darauf hindeuten, dass UAPs Teil eines ausländischen Erfassungsprogramms sind oder auf einen größeren technologischen Fortschritt eines potenziellen Gegners hindeuten.

Die auf US-Militärplattformen montierten Sensoren sind in der Regel für die Erfüllung bestimmter Aufgaben ausgelegt. Daher sind diese Sensoren im Allgemeinen nicht für die Identifizierung von UAP geeignet.

 

Insgesamt wurden aus dem Zeitraum 2004 bis 2021 144 Berichte aus militärischen bzw. Regierungsquellen gesammelt, was uns relativ wenig erscheint. 21 Berichte beschreiben ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Flugcharakteristiken, die vorsichtigerweise als "scheinbar" bzw. "anscheinend" beschrieben werden und so korrekterweise auf die Subjektivität hinweisen. Lediglich ein Vorfall wurde "mit sehr hoher Zuverlässigkeit" als Ballon identifiziert, die restlichen 143 Berichte gelten als unidentifiziert. Wobei hierzu allerdings auf die allgemeine mangelnde Datenlage hingewiesen wird, um klare Erklärungen zu finden oder sonstige Schlussfolgerungen zu ziehen. Hier muss auch angemerkt werden, dass in der privaten UFO-Forschung auch Fälle als identifiziert gelten, sofern es ausreichende Hinweise auf herkömmliche Objekte oder Phänomene gibt und keine auffälligen oder anomalen Merkmale dem widersprechen. Der Bericht hatte auch nicht zum Ziel, UAPs zu identifizieren, sondern Berichte dazu zu sammeln, verbunden mit einer allgemeinen Beurteilung und künftigen Verfahren und Empfehlungen. Es sind UAPs, weil sie aktuell anhand der Datenlage schwer zu identifizieren und nicht, weil sie "unerklärbar" oder Aliens sind, genauso, wie wir das auch aus der privaten UFO-Forschung und Falluntersuchung kennen.

Mögliche potentielle Muster in den Berichten werden aufgrund des begrenzten Datensatzes vorsichtig interpretiert. Das weitere Vorgehen soll in einem standardisierten Reporting, einer Datenkonsolidierung und vertieften Analyse bestehen, auch um verlässliche mögliche Erklärungen zu finden.

Unter dem Strich lässt der Bericht vieles offen, so dass jeder für sich das Gewünschte rauslesen und interpretieren kann. Wir empfehlen dazu auch die Kommentare von Kollegen der GEP, sowie von Mick West und John Greenewald auf YouTube (siehe unten).

Seitens des Pentagons gab es auch noch eine Pressemitteilung zu diesem Bericht, hier ein Auszug:

Eindringlinge in unsere Trainingsbereiche und den ausgewiesenen Luftraum stellen Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Flug- und Betriebssicherheit dar und können nationale Sicherheitsherausforderungen darstellen. Das DOD nimmt Meldungen über Einbrüche – von jedem identifizierten oder nicht identifizierten Luftobjekt – sehr ernst und untersucht jeden einzelnen.

Der heute vorgelegte Bericht hebt die Herausforderungen hervor, die mit der Bewertung von UAP verbunden sind, die auf oder in der Nähe von DOD-Schulungsbereichen und -Installationen auftreten. Der Bericht zeigte auch die Notwendigkeit auf, Prozesse, Richtlinien, Technologien und Schulungen zu verbessern, um unsere Fähigkeit zum Verständnis von UAP zu verbessern.

 

In dieselbe Richtung geht ein Memorandum des Pentragons zu dem Bericht, hier zwei Auszüge:

Zu diesem Zweck ist es ebenso wichtig, dass alle US-Militärangehörigen oder Regierungsmitarbeiter es melden, wenn Flugzeuge oder andere Geräte militärisches Training beeinträchtigen. Dies schließt die Beobachtung und Meldung von UAPs ein.

Etablierung von Verfahren zur Synchronisierung der Sammlung, Berichterstattung und Analyse der UAP-Problematik sowie von Empfehlungen zur Sicherung militärischer Test- und Trainingsbereiche.

 

Nachdem es an der Ufologenfront nach Veröffentlichung des Berichts erst einmal ruhig war, kommen jetzt, wenig überraschend, die ersten Spekulationen hinsichtlich einer Verschwörung auf. Anfängliche Gerüchte um einen klassifizierten, unveröffentlichten Bericht mit über 70 Seiten, einem 200seitigen Anhang und 14 Videos mit um die 40 Minuten Spielzeit wurden inzwischen offiziell bestätigt. Da der Bericht nicht öffentlich ist, ist es müßig, über den Inhalt zu diskutieren.

Das ODNI merkt dazu an:

Der klassifizierte Bericht enthält einige zusätzliche Informationen, die im Einklang mit dem Schutz von Quellen und Methoden nicht freigegeben werden konnten.

Die nicht klassifizierte vorläufige Beurteilung und der klassifizierte Anhang stimmen inhaltlich überein und die wichtigsten Schlussfolgerungen sind in beiden gleich.

Natürlich ist es zu erwarten, dass es zu den genannten 144 Berichten auch entsprechende Unterlagen gibt und dass Vorkommnisse im militärischen Kontext nicht ohne weiteres veröffentlicht werden, ist auch nicht überraschend. Nimmt man die 144 Berichte als Grundlage, wäre der Umfang dieses klassifizierten Berichts allerdings sehr gering, was auf die angesprochene, vorläufige, reine Sammlung hindeutet, ohne tiefergehende Recherchen und Analysen.

    

>>> Download des offiziellen Berichts beim ODNI <<<

 

 

Auf dem Blog der GWUP findet sich ebenso ein Beitrag zu diesem Thema, der auch ein sehr lesenswertes Interview mit Prof. Hakan Kayal von der Uni Würzburg enthält, der auch zu UAPs forscht.

Zu dem Bericht gibt es inzwischen auch diverse Kommentare. Nachfolgend lesen Sie den Kommentar des spanischen Forschers Vicente-Juan Ballester-Olmos (UFO Fotocat Blog). Im Anschluss gibt es noch weitere Kommentare in Videoform.

Der UAP Pentagon-Bericht - Zusammenfassende Kommentierung
Vicente-Juan Ballester Olmos

Das veröffentlichte, nicht klassifizierte Dokument(1) wird als "vorläufige Bewertung" zu UAPs durch das Office of the Director of National Intelligence (25. Juni 2021) bezeichnet. Der US-Senat hatte begleitend zum Intelligence Authorization Act for Fiscal Year 2021 eine nachrichtendienstliche Bewertung der Bedrohung durch unidentified aerial phenomena (UAP) und der Fortschritte der im August 2020 eingerichteten einschlägigen UAP-Task Force des Verteidigungsministeriums gefordert.

17 US-Behörden, darunter die Air Force, die Navy und die Army, haben Beiträge zu dem Bericht geliefert. Die erste Annahme ist, dass "verschiedene Formen von Sensoren, die UAP registrieren, im Allgemeinen korrekt arbeiten und genügend reale Daten erfassen, um erste Bewertungen zu ermöglichen, aber einige UAP können auf Sensoranomalien zurückzuführen sein."

Der 9-seitige Bericht beginnt mit einer Zusammenfassung. Er beginnt mit der Feststellung, dass "die begrenzte Menge an qualitativ hochwertigen Berichten über unidentifizierte Luftphänomene (UAP) unsere Fähigkeit erschwert, eindeutige Schlussfolgerungen über die Art oder Absicht von UAP zu ziehen." Daher konzentrierte die UAPTF ihre Überprüfung auf Berichte, die zwischen November 2004 und März 2021 aufgetreten sind. Während "die meisten der gemeldeten UAP wahrscheinlich physische Objekte darstellen...[und] In einer begrenzten Anzahl von Vorfällen schienen UAP ungewöhnliche Flugeigenschaften aufzuweisen", heißt es in dem Bericht weiter: "Diese Beobachtungen könnten das Ergebnis von Sensorfehlern, Spoofing oder Fehlwahrnehmungen von Beobachtern sein und erfordern eine zusätzliche gründliche Analyse."

Die Überprüfung von 144 Berichten deutet darauf hin, dass "wenn einzelne UAP-Vorfälle geklärt werden, sie in eine von fünf möglichen Erklärungskategorien fallen: luftgestützte Störungen, natürliche atmosphärische Phänomene, Entwicklungsprogramme der US-Regierung oder der US-Industrie, ausländische gegnerische Systeme und ein Auffangbehälter 'Sonstiges'." Das deckt sich ziemlich genau mit den Erkenntnissen der UFO-Forschung der letzten Jahrzehnte: Die Fälle werden durch eine Reihe von Lösungen erklärt. Außerirdische gibt es nicht.

Für den nationalen Geheimdienst stellen UAPs eindeutig ein Problem für die Flugsicherheit dar und können eine Herausforderung für die nationale Sicherheit der USA sein" - im Widerspruch zu 70 Jahren UFO-Phänomenologie, zu null UFO-bedingten Flugunfällen und zur Erfahrung so vieler Länder, die ihre UFO-Akten mit der Begründung deklassiert haben, UFOs stellten keine Gefahr für die nationale Sicherheit dar. Der US-Geheimdienst muss jedoch ernsthafte Gründe für die Annahme haben, dass einige UAPs potenziell "ausländische gegnerische Spionageplattformen oder bahnbrechende ... Technologie" darstellen könnten.

Der Bericht listet die notwendigen Schritte für eine anspruchsvolle Untersuchung des Problems auf, die "ressourcenintensiv sind und zusätzliche Investitionen erfordern würden." Das heißt übersetzt: Wenn Sie wollen, dass wir dieses Problem analysieren, seien Sie bitte bereit, dafür zu bezahlen. Und das wird nicht Blue Book oder das Condon Committee sein. Wir sprechen hier mit Sicherheit von Millionen von US Dollar, alles im Namen der nationalen Sicherheit!

Die Hauptschlussfolgerungen weisen auf eine "weitgehend nicht schlüssige Berichterstattung" hin, aber es ist erstaunlich, wie niedrig die Punktzahl bei der Identifizierung der Art und Quelle der Objekte ist. Die Ermittler der Task Force waren nur in der Lage, einen gemeldeten UAP mit hoher Sicherheit zu identifizieren (einen sich aufblähenden Ballon), von 144 (0,7%). Die anderen bleiben unerklärt. Eine lausige Fallaufklärungsquote, wenn man bedenkt, dass das französische GEIPAN in den letzten 10 Jahren 98% der UFO-Sichtungen aufgeklärt hat.(2) Ich glaube, dass die militärischen UAP-Ermittler viel von der UFO-Ermittlung lernen müssen.

Nichtsdestotrotz vermutet der Bericht, dass sich "einige mögliche Muster abzeichnen". Trotz der Tatsache, dass "es eine große Variabilität in den Berichten gab und der Datensatz derzeit zu begrenzt ist, um eine detaillierte Trend- oder Musteranalyse zu ermöglichen", geht er davon aus, dass es eine gewisse Häufung von UAP-Beobachtungen in Bezug auf Form, Größe und insbesondere Antrieb gibt. Diversität verhindert Mustererkennung oder nicht? Antriebscluster? Ich glaube, das ist eine Frucht der Phantasie des Rezensenten, die nicht dazu dient, die Übertreibungen oder Spekulationen der Piloten zu analysieren. Der einzige eindeutige Cluster ist, dass UAPs in der Nähe von US-Trainings- und Testgeländen auftauchen, "aber wir schätzen, dass dies aus einer Verzerrung bei der Sammlung resultieren kann", wie der Bericht klugerweise behauptet.

Der Bericht adressiert gemeldete, ungewöhnliche UAP-Bewegungsmuster, stationär in der Luft zu stehen, sich gegen den Wind zu bewegen, abrupt zu manövrieren oder sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit zu bewegen, Hochfrequenzenergie im Zusammenhang mit UAP-Sichtungen, Beschleunigung oder ein gewisses Maß an Signaturmanagement, etc. Scheinbare Merkmale, beeilen wir uns hinzuzufügen, denn, wie es im Bericht weiter heißt: "Zusätzliche rigorose Analysen sind durch mehrere Teams oder Gruppen von technischen Experten notwendig, um die Natur und Gültigkeit dieser Daten zu bestimmen. "

Ebenso wie wir bei der Analyse der Rohdaten der UFO-Berichte 1947-2021 festgestellt haben: "Die in diesem begrenzten Datensatz dokumentierten UAP zeigen eine Reihe von Verhaltensweisen in der Luft, was die Möglichkeit verstärkt, dass es mehrere Arten von UAP gibt, die unterschiedliche Erklärungen erfordern." Die Pentagon-Studie zeigt heute, dass in ihrem Datensatz nicht genügend Informationen vorhanden sind, "um Vorfälle bestimmten Erklärungen zuzuordnen." Es wurde nichts Außergewöhnliches gefunden.

Ihre Datenbank enthält 11 Berichte über dokumentierte Vorfälle, in denen Piloten über Beinahezusammenstöße mit einem UAP berichteten. Bedeutet das, dass UAPs ein "anhaltendes Problem in der Luft" darstellen? In einem Luftraum voller Flugobjekte, kontrolliert und unkontrolliert, kann jede Drohne oder Rakete als Gefahr für Flieger angesehen werden. Das kommt für die UFO-Fans der ETH nicht in Frage. Was potenzielle Herausforderungen für die nationale Sicherheit betrifft, so ist es Sache des Staates, zu überwachen, ob US-Gegner in der Nähe von Militäreinrichtungen oder durch Flugzeuge mit fortschrittlichen Sensorsystemen spionieren. Auch das hat mit ETH nichts zu tun.

In diesem Bericht heißt es, dass "die Erklärung von UAP Investitionen in Analytik, Sammlung und Ressourcen erfordern wird", "behördenübergreifende Koordination, Standardisierung der Berichterstattung über Vorfälle in allen US-Militärdiensten, robuste Beiträge der Federal Aviation Administration und die Ausweitung der Datensammlung aus Standard- und neuartigen Bereichen. Die Quintessenz ist eine Erhöhung der Investitionen in F&E: "Die UAPTF hat darauf hingewiesen, dass zusätzliche Mittel für Forschung und Entwicklung die zukünftige Untersuchung der in diesem Bericht dargelegten Themen vorantreiben könnten. Solche Investitionen sollten durch eine UAP-Sammlungsstrategie, eine technische UAP-F&E-Roadmap und einen UAP-Programmplan geleitet werden."

Zusammengefasst scheint hier ein neues Forschungsgebiet identifiziert worden zu sein, als ob es sich nicht um etwas handeln würde, das vom Geheimdienst routinemäßig verfolgt wird. Mit der öffentlichen Anziehungskraft von fliegenden Untertassen, UFOs und UAPs ist die eingehende Finanzierung gesichert. Die US-Regierung studieret, wieder, UFOs. Das 21. Jahrhundert Blue Book-Programm soll gestartet werden. Die Medien werden jubeln. Die Wissenschaft wahrscheinlich weniger.

Anscheinend (laut Twitter) hat eine klassifizierte Version dieses Berichts 70+ Seiten, 200 Seiten Anhänge, plus 14 Videos für ~40 Minuten.(3)

Notes

(1) https://www.dni.gov/files/ODNI/documents/assessments/Prelimary-Assessment-UAP-20210625.pdf
(2) https://www.cnes-geipan.fr/fr/actualites/baisse-cas-d
(3) Lauret Chabin, communication to EuroUFO forum list, June 26, 2021.

 

Kommentar von der GEP

 

Kommentar von Mick West

 

Kommentar von John Greenewald von The Black Vault

 

Wie zuverlässig sind Zeugenzeichnungen?

Bei der Beurteilung und Diskussion von UFO-Sichtungen stehen neben den Aussagen und Interviews von Zeugen insbesondere auch deren ggf. angefertigten Zeichnungen und Skizzen im Mittelpunkt, da diese die Wahrnehumg des Zeugen am besten wiedergeben und für die Untersucher veranschaulichen. Studien im Rahmen des kognitiven Interviews bestätigen auch, dass von Zeugen selbst angefertigte Zeichnungen zum Geschehen, unabhängig von einer Befragung, den Gedächtnisinhhalt am Genauesten wiedergeben, unverfälscht von Fragestellungen eines Interviews und der eigenen Verbalisierung und möglichen Konfabulation (Memon et al. 2010). Die Genauigkeit bezieht sich dabei natürlich auf die Vorstellungswelt und Perspektive des jeweiligen Zeugen, nicht auf die objektive Wirklichkeit.

Ein besonderer Aspekt dabei ist, wenn Vorfälle eine mediale Aufmerksamkeit erreichen und wiederholt bzw. in Zeitabständen erneut aufgegriffen werden und auch in der Literatur ihren Niederschlag finden. Vielfach werden hierzu Zeichnungen von den Zeugen erneut angefertigt oder auch von Autoren nachgezeichnet oder selber auf Beschreibungen hin angefertigt. Die spannende Frage dazu ist, inwieweit verändern sich ggf. Zeichnungen oder weichen voneinander ab? Der bekannte Autor und Forteaner Ulrich Magin hat dies im nachfolgenden Artikel zu Zeichnungen von UFO- und Nessie-Zeugen aufgegriffen. Abschließend findet sich noch eine kleine Ergänzung unsererseits.

Weiterlesen

UFO-Trümmerteile im Pentagon?

Hat das Pentagon zugegeben, dass es UFO-Trümmerteile besitzt und tatsächlich Untersuchungsergebnisse darüber jetzt freigegeben? Zumindest einem aktuellen Bericht zufolge, wonach Untersuchungsergebnisse über außerirdisches Material (Trümmerteile) aus UFO-Abstürzen seitens des US-Verteidigungsministeriums, beruhend auf einer Dokumentenfreigabe nach einer FOIA-Anfrage, jetzt vorliegen würden. Seit der ersten Berichterstattung mit der Offenlegung des Pentagon-Programms AATIP und den inzwischen allseits bekannten Navy-UFO-Videos im Jahr 2017 in der New York Times (NYT) und in der Folge andauernden Berichterstattung rund um diese Ereignisse und weiteren Enthüllungen ist dies eine weitere sensationell anmutende Meldung mit Verbindung zum AATIP-Programm des Pentagons.

Weiterlesen

UFO-Dokumente der CIA

Auf dem Portal "The Black Vault" ist seit kurzem eine umfangreiche Dokumentensammlung der CIA zum Thema UFOs zu finden. John Greenewald Jr., der die Webseite betreibt und sich seit Jahren mit UFO-Akten von diversen Behörden und offiziellen Stellen beschäftigt, hat dazu eine CD von der CIA erhalten, dessen gesamten Inhalt er auf seiner Seite zur Verfügung stellt. Seinen Angaben zufolge enthalten die 713 Dateien rund 2800 Seiten. Der CIA zufolge sei dies die komplette Sammlung, was Greenewald jedoch anzweifelt.

Weiterlesen

UAP von Kampfjet fotografiert?

Anfang Dezember erschien ein Beitrag von Tim McMillan auf The Debrief, in dem er gewohnt umfangreich und in sachlicher Art und Weise über ein durchgesickertes Foto eines angeblich nicht identifizierten Phänomens im Luftraum, in Form eines von einem Jetpiloten aufgenommenen Foto, berichtet. Seitdem ist dieses Foto Bestandteil teils hitziger Diskussionen im Netz und spaltet mal wieder die UFO-Gemeinde. Aber wie schon die bekannten Navy-Videos ist auch dieses Foto im Grunde wenig sensationell und gibt auch wenig her, was exotische Spekulationen stützt.

Weiterlesen

Über uns

  ufoinfo.de ist die führende Plattform im deutschsprachigen Raum für frei verfügbare, fundierte Informationen und Publikationen zum UFO-Thema. Dabei verfolgen wir einen auf wissenschaftichen Methoden beruhenden, sachlich-kritischen Ansatz, jenseits glaubensbasierter Spekulationen.

Ein UFO melden

Sie haben ein Ihnen unbekanntes Flugobjekt gesehen oder eine ungewöhnliche Beobachung gemacht? Auf unserer Meldestellenseite informieren wir Sie darüber, welche Angaben ihrerseits hilfreich sind und geben Ihnen Empfehlungen für Meldestellen.

UFO Sichtung melden

Social Media

Sie finden uns auch auf folgenden Social Media Kanälen:

 Facebook

 Twitter

 Instagram

YouTube

Login