Roswell 1947 - Großes Update zum UFO-Mythos

Der vermeintliche "UFO-Absturz" im Jahr 1947 bei Roswell wurde erst ab dem Jahr 1980 herum zu einem (eher neuzeitlichen) Mythos aufgebauscht, nachdem er zuvor eigentlich kein großes Interesse mehr weckte. Angereichert mit etlichen Mythen wird der Vorfall seitdem immer wieder, sowohl in der Ufologie als auch den Medien, thematisiert oder muss als Aufhänger für verwandte Themen herhalten. Dabei gibt es eine insgesamt sehr gut dokumentierte und nachvollziehbare Auflösung des gesamten Vorfalls, sowohl seitens der Air Force selber, in Form eines umfangreichen Reports, als auch seitens der kritischen UFO-Forschung (Siehe unsere Themenseite dazu).

Ein aktuelles Beispiel für einen Roswellbezug ist das angebliche Metamaterial, das vor kurzem als "UFO-Trümmerteile" von der To the Stars Academy präsentiert wurde, und das Recherchen zufolge dem Ursprung nach angeblich aus Teilen des bei Roswell abgestürzten Objekts besteht (wir berichteten). Ferner hat uns vor einigen Monaten der Lehrer einer Schule angeschrieben, da einer seiner Schüler im Rahmen eines Projektes das Roswellthema aufgriff und dazu einen Aufsatz verfasst hat, in dem mit Bezug auf einschlägige Ufologenliteratur auch die angeblichen Alienleichen erwähnt wurden. Das zeigt einen nachwievor relevanten Informationsbedarf.

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UFO-Tagung 2019 in Kassel

Am 02. November 2019 fand in Kassel die nach 2017 zweite Tagung im Rahmen der "Deutschen Kooperationsinitiative UFO-Forschung" statt. Diese Kooperationsinitiative wird von drei deutschen UFO-Gruppen (DEGUFO, GEP und MUFON-CES) getragen, wobei die DEGUFO sich dieses Jahr nicht an der Veranstaltung beteiligte und auch nicht vertreten war. Mit um die 40 Besucher war die Tagung ähnlich gut besucht, wie die vorige 2017 bei Fulda.

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Warum Piloten UFOs sehen

So der Titel eines Kommentars von Don Lincoln, leitender Wissenschaftler am Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab in Batavia, Illinois) und Autor mehrerer wissenschaftlicher Bücher. Er bezieht sich dabei auf die jüngste Berichterstattung zu UFO-Meldungen seitens Navy-Piloten und der in dem Zusammenhang bekannt gewordenen Videos, die allgemein Aufmerksamkeit erregten. Angesichts der dabei aufgeworfenen Frage, ob es "Aliens" seien, meint Lincoln, dass es weitaus plausibler wäre, anzunehmen, dass es für die Beobachtungen eher gewöhnliche Erklärungen gibt.

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Keine UFO-Verschwörungen

In einem neuerschienenen Buch erzählt der berühmte amerikanische Whistleblower Edward Snowden seine Geschichte und schildert sein frühes Leben, seine Arbeit bei den US-Geheimdiensten CIA und NSA und seine Entscheidungen, die er getroffen hat. Das Buch mit dem Titel "Permanent Record: Meine Geschichte" ist seit dem 17. September erhältlich.

Snowden entzündete eine heftige Debatte über die nationale Sicherheit und die Privatsphäre des Einzelnen, nachdem er geheime Geheimdienstdokumente veröffentlicht hatte. Während die Einen ihn als Helden feiern, prangern die Anderen ihn als Verräter an. Snowden wird in den USA strafrechtlich verfolgt und lebt seit 2013 im russischen Exil. Interessant ist dabei für uns vor allem, was er über angebliche Verschwörungen der US-Regierung, der Geheimdienste oder des Militärs zu sagen hat. Denn auch hierzu hat er in den Datenbanken gesucht, um Antworten auf einige der dringendsten Fragen zu finden, nachdem er sich Zugang zu den am besten gehütetsten Geheimnissen verschafft hat.

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Die UFO-Trümmer der TTSA

Das "Metamaterial" der TTSA, UFO-Trümmer oder industrielles Abfallprodukt?

Am 25. Juli 2019 verkündete die für ihre UFO-Promotion bekannte "To the Stars Academy" (TTSA) um Tom DeLonge und Luis Elizondo den Erwerb sogenannten "Metamaterials" für ihr umstrittenes Forschungsprogramm ADAM. ADAM steht für "Acquisition and Data Analysis of Materials", also den Erwerb und die Datenanalyse von Material, wobei es hier um "exotisches Material" und dessen mögliche Nutzung für technologische Innovationen geht. Das nunmehr erworbene Metamaterial soll aus Überresten eines "fortschrittlichen Luftfahrzeugs unbekanner Herkunft" stammen, anhand dessen die TTSA mittels "streng wissenschaftlicher Auswertungen dessen Funktion und mögliche Anwendungen" bestimmen möchte.
Der Meldung zufolge entstammt "die Struktur und Zusammensetzung dieser Materialien (...) keiner bekannten militärischen oder kommerziellen Anwendung." In einigen Fällen sei "die für die Herstellung des Materials erforderliche Fertigungstechnologie erst jetzt verfügbar, das Material befindet sich jedoch seit Mitte der neunziger Jahre in dokumentiertem Besitz." Und: "Wir haben derzeit mehrere Materialproben, die von beauftragten Labors analysiert werden." Sofern sich die mit dem Material aufgestellten Behauptungen bestätigen, will man dies als Grundlage für einen Transfer hin zu militärischen und kommerziellen Einsatzmöglichkeiten nutzen.

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